Verantwortung für die Vergangenheit, internationale Verständigung, offene Grenzen und ein Europa des Dialogs und der Begegnung?

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Darum Europa ist eine Kampagne vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Europa-Wahl 2019

 

 

Meldungen aus Niedersachsen:

15. August 2019

Studien- und Erlebnisreise nach Ypern und Umgebung

Noch freie Plätze - Jetzt anmelden

Busreise vom 26. – 29. September 2019Beschreibung:Der Bezirksverband Hannover plant eine Informationsfahrt nach Ypern und Umgebung. Damit soll das Jubiläum „100 Jahre Volksbund“ zum Anlass genommen werden, den geschichtlichen Ereignissen vor Ort nachzugehen und die Spuren, die diese Ereignisse hinterlassen haben, zu erkunden.Neben der Besichtigung des „In Flanders Fields Museums“ und der Teilnahme an der traditionellen Gedenkveranstaltung am Menenpoort (Menin Gate) in Ypern, wird auch der Besuch der Soldatenfriedhöfe in Langemark und Menen erfolgen. Auch ein Besuch Zonnebekes steht auf dem Programm.Selbstverständlich wird es während der Reise ausreichend Gelegenheit geben, Land und Leute ken-nenzulernen. Dazu werden auch die Sehenswürdigkeiten vor Ort erkundet und der ein oder andere Moment zum entspannten Verweilen gefunden werden. Besuche von Friedhöfen:Langemark, Menen, Tyne Cot Cemetery Leistungen...
Eine Lehrerstudienfahrt des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach Belgien und Nordfrankreich (an die Somme und in den Artois) vom 30. September bis 3. Oktober 2019Zum HintergrundDer 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs hat in Frankreich vier Jahre lang zahlreiche Aktivitäten entfaltet, die in Deutschland manchmal mit Verwunderung aufgenommen wurden, manchmal belächelt, oft aber in ihrer Bedeutung nicht erfasst worden sind. Neben traditionellen Formen des Gedenkens sind zahlreiche neue, innovative Museen und Denkmäler entstanden. Sie brechen die bislang dominierenden nationalen und patriotischen Perspektiven auf, schaffen Ansätze zu einer europäischen Erinnerung und heben bislang wenig oder nicht beachtete Aspekte des Ersten Weltkriegs hervor. Dazu gehören der „Ring der Erinnerung“ bei Souchez, der alle in der Region Nord-Pas de Calais getöteten Soldaten verzeichnet und von einem neu konzipierten...

9. August 2019

Update: Tour der Erinnerung durch Niedersachsen

100 Kriegsgräberstätten in 24 Tagen | Bundeswehrbeauftragter Rainer Grygiel aktuell unterwegs im Landkreis Holzminden

Weser-Ems. Zu einer eher ungewöhnlichen Aktion anläßlich des 100 -jährigen Bestehens des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. startete der Bundeswehr-Beauftragte des Volksbundes für Niedersachsen und Bremen, Rainer Grygiel, vor einigen Wochen in Leer zu einer aktiven Erinnerungstour. Statt auf Empfängen oder Vortragsveranstaltungen die humanitäre Arbeit des gemeinnützigen Vereins hervorzuheben wird Grygiel in vier Zeiträumen an insgesamt 24 Tagen im Juli und August per Fahrrad und zu Fuß 100 Friedhöfe mit Kriegsgräbern in allen vier Bezirksverbänden des Landesverbandes Niedersachsen (Weser-Ems, Lüneburg/Stade, Hannover und Braunschweig) besuchen. Insgesamt werden es 700 Km sein, die es zu bewältigen gilt. Zuerst wird es ein individuelles Erinnern an die Gefallenen und Kriegsopfer der beiden Weltkriege sein, vielleicht ergibt sich aber Vorort ein öffentlicher Charakter des Erinnerns durch...
Weser-Ems. „Moin, Moin“ - diesen gegenseitigen, freundlichen Gruß habe ich auf meiner Tour, vornehmlich in den ländlichen Regionen genossen. Da macht das Radeln Spaß, wenn die Fußgänger und Radfahrer mit fröhlichem Gesichtsausdruck unterwegs sind. In den Städten war es, wie ich es gewohnt bin, „anonymer“.36 besuchte Kriegsgräberstätten bzw. Friedhöfe mit Kriegsgräbern, 260 km zurückgelegte Fahrtstrecke in 4 Landkreisen (Leer, Emsland, Cloppenburg und Ammerland) und kein Regentag: das sind die reinen Fakten meiner ersten Phase der Tour der Erinnerung. Fakten sind das Eine, aber Erlebnisse und Erkenntnisse das Andere und meist das Besondere auf einer Reise, die das Ziel hatte, sich an die Gefallenen und Kriegstoten des Ersten und Zweiten Weltkrieges und den damit verbundenen Schicksalen zu erinnern.Besonders die Kämpfe im April 1945 am Brückenkopf Edewechterdamm sind mir ein Beispiel, wie unsinnig in einem...

12. Juli 2019

Studienfahrt: Im Westen viel Neues – Nationale Erinnerungskulturen und europäisches Gedenken an den Ersten Weltkrieg

Eine Lehrer*innen-Studienfahrt des Volksbundes nach Belgien und Nordfrankreich (an die Somme und in den Artois) vom 30. Septem­ber bis 3. Oktober

Der 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs hat in Frankreich vier Jahre lang zahl­reiche Aktivitäten entfaltet, die in Deutschland manchmal mit Verwunderung aufgenommen wurden, manchmal belächelt, oft aber in ihrer Bedeutung nicht erfasst worden sind.Neben traditionellen Formen des Gedenkens sind zahlrei­che neue, innovative Museen und Denkmäler entstanden. Sie brechen die bis­lang dominierenden nationalen und patriotischen Perspektiven auf, schaffen Ansätze zu einer europäischen Erinnerung und heben bislang wenig oder nicht beachtete Aspekte des Ersten Weltkriegs hervor.Dazu gehören der „Ring der Erinnerung“ bei Souchez, der alle in der Region Nord-Pas de Calais getöteten Soldaten verzeichnet und von einem neu konzipierten Museum begleitet wird, das besonders die unterschiedliche Betroffenheit der Zivilbevölkerungen in Deutschland und Frankeich vom Krieg thematisiert.Die pädogische Leitung übernehmen die...

28. Juni 2019

Hauptfriedhof Wolfenbüttel bekommt Geschichts- und Erinnerungstafel

Schülerinnen und Schüler beschäftigen mit der Geschichte des Gräberfelds aus dem Ersten Weltkrieg

Wolfenbüttel. Am 27. Juni weihte Landrätin Christina Steinbrügge auf dem Hauptfriedhof Wolfenbüttel an der Lindener Straße eine Geschichts- und Erinnerungstafel ein. Schülerinnen und Schüler der Carl-Gotthard-Langhans-Schule, der berufsbildenden Schule des Landkreises Wolfenbüttel, hatten sich mit der Geschichte des Gräberfelds aus dem Ersten Weltkrieg beschäftigt und mit den Menschen die dort bestattet sind. Es handelt sich um mehr als 100 junge Männer, die in den Lazaretten der Stadt starben. Unter der Anleitung ihres Geschichtslehrers, Jens Friedrich, bereiteten sie ihre Ergebnisse auf und formulierten die Texte für die Tafel. Die Metallbauklasse von Thorsten Hartmann fertige das Gestell – diese Geschichts- und Erinnerungstafel ist also in allen Teilen ein Produkt der Carl-Gotthard-Langhans-Schule.Landrätin Steinbrügge zeigte sich hoch erfreut über die Arbeit der Schülerinnen und Schüler. Sie zeige, was...
Der antiquiert wirkende Name und das noch oft vorherrschende Image – „Ewiggestrige“, kümmern sich nur um Soldatengräber – hält auch GEW-Mitglieder davon ab, sich über Ziele und pädagogische Angebote zu informieren. Es lohnt sich jedoch, über den Volksbund zu reflektieren.In fast allen Einzugsbereichen von Schulen gibt es Grablagen für Kriegstote. Soldaten, Zwangsarbeiter*innen, Menschen, die durch Kriegshandlungen ihr Leben verloren, haben nach dem Gräbergesetz ein dauerhaftes Ruherecht. Gräber von Opfern von Krieg und Gewalt sind zu erhalten. Schüler*innen können sich auch in ihren Lebensräumen handlungsorientiert mit Schicksalen von dort Bestatteten auseinandersetzen und erfahren, was Krieg für Menschen bedeutet. Oft wächst daraus auch die Erkenntnis, dass Frieden nichts Selbstverständliches ist und man selbst einen Beitrag zur Erhaltung des Friedens leisten kann. Hier setzen die pädagogischen Angebote...
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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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Schirmherrin

Dr. Gabriele Andretta
Landtagspräsidentin Niedersachsen

„Wir sind eine der größten Bürgerinitiativen für den Frieden“, sagt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. über sich selbst. Diesen Leitgedanken möchte ich als Schirmherrin unterstützen.

vollständiges Grußwort

Leitbild

Infofahrt Ypern

26.-29.09.19, Ausschreibung und Anmeldung hier

Den Volkstrauertag

Handreichung

Sammlung

Haus- und Straßensammlung ab 01. Oktober 2019

 

 

Geschichts- und Erinnerungstafeln in Niedersachsen

Musikparade 2019/20



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