Nachricht
500 rote Hände gegen den Einsatz von Kindersoldaten
Weiterleitung über den Bundestag an die UN
12. Februar 2020
  • Ostwestfalen-Lippe

Kreis Höxter. Seit 2002 ist am 12. Februar eines jeden Jahres der sogenannte „Red Hand Day“ (Aktionstag Rote Hand). Damals ist in einem Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt worden, dass Kinder vor dem Missbrauch als Soldaten geschützt werden sollen. In vielen Ländern, vorrangig in Afrika, Asien und Lateinamerika, werden junge Menschen als Kindersoldaten von Gruppierungen und Regierungen missbraucht. Bei Aktionstagen oder Projektarbeiten in Gruppen von Kinder-, Jugend-, Sozialverbänden und vielen anderen mehr, findet der Aktionstag Rote Hand schon jahrelang statt. Die Zettel, Tapeten oder Banner mit den roten Handabdrücken sollen dann Politikern übergeben werden, die sie dann zur UN weiterleiten. Auch Kinder und Jugendliche im Kreis Höxter haben auf Anregung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in diesem Jahr daran teilgenommen. Am Rande einer Vorstandsitzung der CDU konnten Vertreter des Volksbundes im Kreis Höxter (Klaus Schumacher und Werner Dürdoth) die über 500 roten Hände, der diesjährigen Aktion, an MdB Christian Haase, MdL Matthias Goeken und Bürgermeister Michael Stickeln aus Warburg übergeben. Der Bundestagsabgeordnete Christian Haase übernimmt nun die Weiterleitung der roten Hände.