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Helden, Täter, Opfer – Spurensuche in Berlin

Jugendseminar vom 6. bis 8. Mai mit Workshops, Führungen und Diskussionen

Wer war ein Held, eine Heldin? Wer war Täterin oder Täter? Was bedeutete es, Opfer zu sein? Und hat sich die Perspektive auf diese Fragen verändert seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges? Leicht und schnell lassen sich diese Fragen nicht beantworten. Der Volksbund bietet vom 6. bis 8. Mai mit einem Jugendseminar in Berlin eine Plattform, um gemeinschaftlich nach Antworten zu suchen.
 

Normalerweise ist das Jugendseminar Teil des jährlichen Programms rund um den Volkstrauertag. Doch wegen der Pandemie musste das Angebot 2021 verschoben werden. Jetzt sind 24 Plätze an Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre zu vergeben. Anmeldeschluss ist der 20. April.

Das Seminar mit dem Titel „Helden – Täter – Opfer“ beginnt am Freitag um 17 Uhr und endet am Sonntag gegen 15.30 Uhr. Ort ist das Jugendgästehaus am Berliner Hauptbahnhof. Das ist auch der Ausgangspunkt für Programmpunkte in der Hauptstadt.
 

Auf dem Moabiter Werder

Dazu gehört ein geführter Gedenkgang mit der Historikerin Anna Opel und dem Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan. „Spurensuche Albrecht Haushofer – Ein Gedenkgang auf dem Moabiter Werder“ ist die Tour überschrieben. Anne-Susann Schanner und Martin Bayer (Bildungsreferentin und Geschäftsführer des Landesverbands Berlin) sind ebenfalls beteiligt: Sie sprechen über die Toten der letzten Kriegstage am Beispiel des Lernorts Kriegsgräberstätte Wilsnacker Straße.

Die Führung endet in der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand”, wo sich eine Diskussion anschließt. Eine Einführung in das Thema Widerstand, NS-Verfolgung und Gedenken in der Nachkriegszeit gibt Professor Johannes Tuchel (Leiter der Gedenkstätte). Zur Diskussion eingeladen sind neben Wolfgang Schneiderhan auch Generalsekretär Dirk Backen und Dr. Fritz Felgentreu, der Landesvorsitzende Berlin.
 

 „Verschiebebahnhof Europa“

Außerdem soll es einen Workshop im Dokumentationszentrum „Flucht, Vertreibung, Versöhnung” geben. Sein Thema: „Verschiebebahnhof Europa – Flucht und Vertreibung der Deutschen im Kontext des Zweiten Weltkriegs“.

Dazu ist ein Impulsworkshop zum Thema „Helden – Täter – Opfer“ im Kontext der Arbeit des Volksbundes geplant. Eine Führung durch die ständige Ausstellung des Dokumentationszentrums schließt sich an.
 

Aktuelles Drei-Jahres-Thema

„Helden – Täter – Opfer“ ist das derzeitige Drei-Jahres-Thema des Volksbundes. Im zweiten Jahr geht es nach wie vor um das schwierige Verhältnis vor allem zu den ersten zwei Gruppen. In Berlin soll die Beschäftigung mit Kriegstoten und NS-Opfern der letzten Kriegsphase und mit dem Wandel des Gedenkens in der Nachkriegszeit den Zugang zu diesem Komplex leichter machen.

Die Teilnahme kostet 25 Euro für Programm, Vollverpflegung und Unterkunft. Reisekosten können erstattet werden. Für Organisation und Programm zuständig ist der Volksbund-Fachbereich Internationale Jugendbegegnungen.

Anmeldung und Programm
 

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