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Lehrkräfte knüpfen deutsch-polnische Kontakte

Volksbund-Angebot auf dem Golm zeigt vielseitigen Blick auf die Geschichte

Ein hoffnungsvolles Startsignal kam nach Monaten pandemiebedingter Unterbrechungen vom Golm auf Usedom: Dort trafen sich Lehrkräfte aus Deutschland und Polen zu einer Fortbildung in der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte. Zwei Schwerpunktthemen hatte der Volksbund-Fachbereich Friedenspädagogische Arbeiten an Schulen und Hochschulen zusammen mit den Landesverbänden Berlin, Thüringen und Sachsen-Anhalt gesetzt.

Wie kann eine deutsch-polnische Begegnung von Schülerinnen und Schülern gelingen? Und welche Chancen und Herausforderungen bieten unterschiedliche Erinnerungskulturen für die Geschichtsvermittlung? Diese beiden Fragen beschäftigten die 20-köpfige Gruppe besonders.

 
Grenzübergreifende Schülertreffen

Den Austausch der eigenen Schule mit einer Partnerschule langfristig anlegen  – das war der vielfach geäußert Wunsch der Teilnehmenden. Das Vernetzen erleichterten nicht nur eine Kontaktbörse und Arbeitsphasen in binationalen Kleingruppen, sondern auch eine Austauschrunde: Ein Referent des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) sprach über Programmbeispiele und Fördermöglichkeiten.

Neben dem Kennenlernen war auch der Fachaustausch wichtig. Die Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte und die in unmittelbarer Nähe gelegene Kriegsgräberstätte Golm sind besonders geeignet als außerschulischer Lernort zu deutsch-polnischer Geschichte. Die Gruppe nutzte die pädagogischen Programme des Hauses und erkundeten in binationalen Gruppen mehrere Lernorte der Region.
 

Mögliche Ziele für Klassenfahrten

Diese Orte auf beiden Seiten der Grenze bieten sich nicht nur als Ziele für künftige Klassenfahrten an, sondern geben auch einen Einblick in unterschiedliche Erinnerungskulturen und Schwerpunkte bei der Vermittlung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Bei der Reflexion zeigten sich unterschiedliche Sichtweisen von Deutschen und Polen, aber auch von Lehrkräften der alten und neuen Bundesländer.

Lösungsansätze zeigte ein Workshop des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung zum neuen Deutsch-Polnischen Geschichtsbuch auf. In mehreren Phasen kamen  Kleingruppen ins Gespräch und tauschten sich über die unterschiedlichen Schwerpunkte bei der Geschichtsvermittlung aus. Die Beschäftigung mit verschiedenen Perspektiven war eine ideale Ergänzung zur Partnerbörse für deutsche und polnische Projekte. Denn auch in der Erkenntnis der Unterschiede liegen die Möglichkeiten für die künftige Zusammenarbeit.  

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) unterstützte dieses Volksbund-Angebot.

Text: Vasco Kretschmann
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