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„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“

Deutsch-Russisches Forum: Hermann Krause moderierte Sendung im Video-Stream

Die 16. deutsch-russische Städtepartnerkonferenz vom 28. bis 31. Juni 2021 in Kaluga war Anlass für eine weitere Folge von Russland im Gespräch, zu der das Deutsch-Russische Forum auf youtube eingeladen hatte. Thema: Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein. Moderator war ein weiteres Mal Hermann Krause, der Leiter des Moskauer Volksbund-Büros.

In der Einladung hieß es:

Der Frühling naht, die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen aber bleiben frostig, von Tauwetter keine Spur. Nachdem der EU-Auslandsbeauftragte Borell in Moskau abgekanzelt wurde, hat die EU neue Sanktionen verhängt, Russland kündigte Gegenreaktionen an. Innen und außenpolitisch bleibt die Situation  angespannt. Alexey Nawalny wurde zu Lagerhaft verurteilt, vielen friedlichen Demonstranten drohen hohe Strafen, die Duma hat weitere repressive Gesetz verabschiedet. Auch deutsche Stiftungen in Russland drohen zu „ausländischen Agenten“ abgestempelt zu werden. 

In einem gemeinsamen Aufsatz weisen Prof. Adelheid Bahr, die Witwe Egon Bahrs und Matthias Platzeck vom Deutsch-Russischen Forum e.V. darauf hin, dass Willy Brandt und Egon Bahr einst vor „Gräben zwischen Ost und West“ standen, die wesentlich tiefer waren. Sie machten sich mit dem Bekenntnis  „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“ daran, diese zu überwinden. Ist dieses Bekenntnis heute überholt, ist es  zu naiv, gehört es in die Mottenkiste  der Geschichte?

Können Städtepartnerschaften helfen?

Mit Blick auf die 16. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz stellen sich die folgenden Fragen: Sind die vielen zivilgesellschaftlichen Projekte nicht auch eine Fortsetzung der Politik von Willy Brandt und Egon Bahr? Können Städtepartnerschaften helfen, wieder freundschaftliche  Beziehungen zwischen Russen und Deutschen trotz Propaganda und neuer Feindbilder aufzubauen? Kann man gemeinsam der offiziellen Politik etwas entgegensetzen? Junge  Leute in Russland sind begeistert von Nawalny – müssen Städtepartnerschaften auf diese aktuelle Entwicklung reagieren oder sie ausklammern?  

Über diese Themen und das deutsch-russische beziehungsweise das europäisch-russische Verhältnis diskutierten:

Katja Gloger, Russlandexpertin, Buchautorin und ehemalige Sternredakteurin

Vladislav Belov, Stellvertretender Direktor und Leiter des Instituts für Deutschland-studien, Europa-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften

Johannes Grotzky, Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks i.R., Honorarprofessor für Osteuropawissenschaften, Kultur und Medien

Martin Hoffmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Deutsch-Russischen Forum e.V.

Moderation: Hermann Krause

Der Titel der Veranstaltung des Deutsch-Russische Forums lautete „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“.

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