Wer mindestens 18 Jahre alt ist, Interesse an historischen sowie aktuellen Fragestellungen und über Erfahrung im Umgang mit internationalen oder binationalen Gruppen verfügt oder diese gewinnen möchte, den laden wir herzlich ein, als Teamer/Teamerin in den Jugendbegegnungen des Volksbundes mitzuarbeiten.

 

 

 

Die Betreuung eines Workcamps erweitert nicht nur den interkulturellen Erfahrungsschatz, sondern erfordert Verantwortungsgefühl und bietet die Möglichkeit, viele interessante und motivierte Menschen kennen zu lernen und dynamische Gruppenprozesse mitzuerleben und mitzugestalten. Ein Workcamp wird von einer oder zwei Personen (meist in binationaler Konstellation) geleitet. Sie führen in Absprache mit dem Fachbereich Internationale Jugendbegegnungen, mit den weiteren Teammitgliedern und Projektpartnern das Workcamp eigenverantwortlich durch. Mit den Leitern findet meist eine Vorbereitungsfahrt am Projektort statt. Das Team wird vervollständigt von weiteren Teamer/innen. Das Leitungsteam gestaltet mit unterschiedlichen Schwerpunkten das Programm inhaltlich und praktisch mit und betreut die Teilnehmenden. Eine besondere Aufgabe haben Sprachanimateurinnen und -animateure, die mit Übungen und Spielen die Kommunikation zwischen den Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern fördern und Hemmungen vor der Partnersprache abbauen helfen.

Viele Workcamps und Jugendbegegnungen finden bei Selbstversorgung der Gruppe statt. Bei entsprechender Erfahrung und Eignung besteht auch die Möglichkeit, als Köchin oder Koch bei einer Jugendbegegnung mitzuarbeiten.

 

 

 

Alle Teamer/Teamerinnen werden auf ihre Aufgaben in einem dreitägigen Vorbereitungsseminar vorbereitet, bei dem auch gemeinsam das Programm geplant wird. Ein Evaluationsseminar und Nachtreffen mit den Teilnehmern findet im Herbst statt. Die Teilnahme an beiden Seminare ist verpflichtend.

Grundvoraussetzung, um als Teamerin oder Teamer eingesetzt zu werden, ist eine Jugendleiterausbildung oder ähnliche Qualifikationen und ein Nachweis einer Ausbildung in Erster Hilfe, die nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Auf Bundesebende bietet der Volksbund einmal pro Jahr in den Osterferien eine einwöchige Jugendleiterausbildung an, die zum Erwerb der Jugendleitercard  (Juleica) berechtigt. Daneben gibt es ein Wochenendseminar für alle Workcampleiter und verschiedene verbandsinterne Fortbildungsveranstaltungen und -seminare, die auch zur Verlängerung der Juleica anerkannt sind.

Gerne ünterstützen wir auch eine Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen anderer Träger und Organisationen, wie beispielsweise die interkulturellen und sprachlichen Fortbildungsangebote der Jugendwerke und ihrer Partner.

 

 

 

Die Jugendbegegnungen und Workcamps finden über einen Zeitraum von 10 bis 14 Tagen statt. Die Hauptsaison der Camps liegt in den Sommermonaten. Für den ehrenamtlichen Einsatz übernimmt der Volksbund die Kosten für Versicherungen, Fahrt, Unterkunft und Verpflegung der Teamerinnen und Teamer.      

 

 

 

Der Volksbund zahlt keine Honorare für die Leitung eines Camps. Dafür aber gewinnen Teamerinnen und Teamer viel Erfahrung, tolle Eindrücke und lernen einen breiten Kreis ehrenamtlich Engagierter kennen. Eine dem ehrenamtlichen Engagement angemessene Aufwandsentschädigung ist vorgesehen. Daneben bekommt jeder Mitarbeitende eine Bescheinigung über sein ehrenamtliches Engagement.

Für alle Inhaber der Jugendleitercard (Juleica), die über den Volksbund-Landesverband des eigenen Bundeslandes beantragt werden kann, gibt es darüber hinaus zahlreiche Vergünstigungen. Welche das sind, kann im Juleica-Portal in Erfahrung gebracht werden.

Schülerinnen und Schülern können wir auf Anfrage ein Zeugnisbeiblatt für ihr ehrenamtliches Engagement ausstellen. Mit diesem Beiblatt zum Schulzeugnis kann jeder sein außerschulisches ehrenamtliches und freiwilliges Engagement dokumentieren.

Mit dem Kompetenznachweis für Ehrenamt und Freiwilligenarbeit können ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger das eigene soziale Engagement individuell dokumentieren und nach außen sichtbar machen.

Darüber hinaus gibt es die Nachweise International der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik IJAB. Sie sind ein mehrteiliges Nachweissystem, das auf attraktive Weise die Teilnahme, das Engagement sowie die gezeigten Kompetenzen von Jugendlichen bei internationalen Begegnungs- und Austauschprojekten dokumentiert.

 

 

 

Wer berufstätig ist, sich aber trotzdem ehrenamtlich in der Jugendarbeit wie den Workcamps engagieren möchte, kann dafür beim Arbeitgeber eine Freistellung beantragen. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche gesetzliche Regelungen für Sonderurlaub. Mehr Informationen bieten die Landesjugendringe der Bundesländer und juleica.de.

 

 

Wenn du daran interessiert bist, unsere Camps als Teamer/in zu unterstützen, fülle bitte den Teamersteckbrief aus und sende ihn per Mail an workcamps(at)volksbund.de. Er ermöglicht uns eine bessere Übersicht über die Teamerinteressenten sowie deren Interessen und Qualifikationen.

Der Teamer-Steckbrief ist keine Bewerbung. Viel mehr geht es darum zu erfahren, wer sich für welche Art von Projekt interessiert, wer welche Sprachkenntnisse mitbringt und ob jemand schon mal als Teamer/in aktiv war. Er bietet uns eine erste Orientierung, um euch gezielt ansprechen zu können. Wer schließlich in welchem Camp teamen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wobei gegenseitiges Vertrauen am Wichtigsten ist.

Bei der Zusammenstellung der Teams werden im Sinne der Qualitätssicherung eure Kompetenzen und Qualifikationen berücksichtigt. Jedes Projekt stellt hier spezifische Anforderungen und jede/r Referent/in entscheidet individuell.

Bei weiteren Fragen schreibe uns gern eine Mail oder kontaktiere uns telefonisch unter 0561 7009-184.

 

 

 

 

 

 

 

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

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Als Teamer/in soziale Kompetenzen erwerben: ein Pluspunkt für den
Lebenslauf

Bei der Betreuung von Jugendbegegnungen kannst du deine Fähigkeiten ausprobieren und weiterentwickeln. Unter anderem sind Kommunikationskompetenz (verbal und non-verbal), Konfliktmanagament, Führungserfahrung, Kreativität, kritisches Denken, interkulturelle Sensibilität und Fremdsprachen gefragt.