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Sichtbarer Protest mit roten Händen

Volksbund-Aktionen zum „Red Hand Day“ am 12. Februar gegen den Einsatz von Kindersoldaten

An einem Tag im Jahr protestieren weltweit Kinder, Jugendliche und Erwachsene gegen den Einsatz von Kindern als Soldatinnen und Soldaten. Ihr Symbol: die rote Hand. Das Datum: der 12. Februar. Der Volksbund ist wieder dabei. 
 

An diesem Tag vor 20 Jahren trat das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. Es verbietet den Einsatz von Kindern unter 18 Jahren in Kriegen und Konflikten als Soldatinnen und Soldaten. Das will auch der Volksbund in Zusammenhang mit diesem Tag ins Gedächtnis rufen und gegen Verstöße protestieren. Wir zeigen Beispiele.
 

Seit 14 Jahren in Mönchengladbach

Kinga Kazmierczak ist Bildungsreferentin im Landesverband Nordrhein-Westfalen. Sie startete die Aktion „Rote Hand“ schon am Donnerstag am Hugo-Junkers-Gymnasium. Dort fand sie bereits zum 14. Mal statt als Protest gegen den Einsatz von Kindersoldatinnen und Kindersoldaten. Im vergangenen Jahr war die Aktion nur digital möglich. Doch jetzt hatten sich die beiden Lehrkräfte Dominik Zuk und Viola Schmitt ein dezentrales System einfallen lassen, sodass der Aktionstag wieder fast wie gewohnt möglich war.

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe acht setzten der Reihe nach mit Handabdrücken auf einer Tapetenrolle ein Zeichen. Zuvor hatten sie sich mit dem Thema minderjährige Soldatinnen und Soldaten auseinandergesetzt. Die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lobte das Engagement der Jugendlichen und nahm die Rolle entgegen. Sie werde sie mit nach Berlin zu nehmen, versprach sie.
 

Im Landtag in Magdeburg

Philipp Schinschke, Bildungsreferent in Sachsen-Anhalt, berichtet, dass die Abdrücke der  „Roten Hände“ bereits an Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger übergeben wurden. Sie sollen im Landtag ausgestellt werden. Möglicherweise werde es noch einen Termin geben, an dem die Handabdrücke aus Sachsen-Anhalt weitergegeben werden an die Vizepräsidentin des Bundestages.

Das Projekt „Partnerschaft für Demokratie Köthen“, ein Demokratieförderungsprojekt in Köthen (Anhalt), plant im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ eine Aktion am Samstag: Am „Red Hand Day“ soll es in der Fußgängerzone eine Aktion geben, bei der auch Roll-Ups zum Thema Kindersoldatinnen und -soldaten zu sehen sein werden. 

Mehr Informationen zur weltweiten Aktion finden Sie hier. Wie das Thema in der Volksbund-Jugendarbeit  - vor allem in den Workcamps -  verankert ist, zeigt der Artikel „Gegen den Einsatz von Kindersoldaten“
 

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