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Themen-Schwerpunkt: Volksbund-Arbeit zwischen Krieg und Frieden

Neue Ausgabe der Mitgliederzeitschrift FRIEDEN beleuchtet Auswirkungen der Situation in Osteuropa und zeigt auch Positives

Das Geschehen in der Ukraine und seine Folgen bestimmen den Schwerpunkt der neuen FRIEDEN. Jenseits davon ist der Bogen weit gespannt: von Erinnerungen an den STEUBEN-Untergang 1945 bis zu den Gedanken eines „Neulings” bei der Haus- und Straßensammlung.

 

Vieles verstört, manches macht Mut: In Beiträgen zu den Auswirkungen des Krieges auf das Volksbund-Engagement geht es um den Umbettungsdienst, die Pflege von Kriegsgräberstätten, die Situation in Russland, um Workcamps. Vor allem aber wird deutlich: Die Arbeit geht auf den meisten Feldern weiter, wenn auch unter erschwerten Bedingungen. 
 

Präsidenten-Trio im Gespräch

Bei einem Dreiergipfel sprechen Präsident Wolfgang Schneiderhan und seine Stellvertreter Wolfgang Wieland und Richard Reisinger über die Notwendigkeit, die Friedens- und Bildungsarbeit des Volksbundes gerade jetzt zu intensivieren. Aber auch die Dinge, die Mut machen, sind Thema.

Parallel beleuchten wir die Arbeit der Umbetter in Osteuropa und zeigen, dass selbst in der Ukraine weiter Einsätze möglich sind. In der „Grünen Zone” im Westen des Landes hatten die Partner-Firmen darum gebeten, weiterarbeiten zu dürfen, damit die Familien der Mitarbeiter weiter ernährt werden können. Die Pflege von Kriegsgräberstätten ist bis auf wenige Regionen sichergestellt.
 

Live in Kursk dabei

Hermann Krause, Büroleiter in Moskau, gibt Einblicke in die Situation in Russland und berichtet aus Kursk. Dort ließen er und seine Kollegen eine 81-Jährige via Handy live dabei sein, als sie Blumen am Grab ihres Vaters niederlegten.

Hoffnungsvoll stimmte der Besuch eines Workcamps in München: 24 junge Leute aus elf Nationen wuchsen besonders schnell zu einer Gruppe zusammen. Hier zeigte sich, was für alle Workcamps 2022 gilt: Freundschaften über Ländergrenzen hinweg werden wertvoller, die Auseinandersetzung mit Geschichte intensiver. Der Umgang miteinander ist von besonders großer Offenheit und Empathie geprägt. Diese Volksbund-Angebote werden wichtiger.
 

Ausstellungen eröffnet

Auf einer kleinen Europareise stehen aktuelle Ausstellungsprojekte des Volksbundes im Fokus: Im Beitrag aus dem lettischen Riga geht es um den Holocaust, im Bericht aus dem britischen Cannock Chase auch um 60 Jahre Workcamps und im Artikel aus dem dänischen Oksbøl um einen großen Nachbarn – das neue FLUGT-Museum zu Flucht und Vertreibung.

Thematisch nahe liegt auch das: Eine 102-Jährige erinnert sich an ihre Flucht über die Ostsee und den Untergang der Steuben. Bis heute sucht Ursula Matern nach ihrem Lebensretter, von dem sie nur Heimatort und Vornamen kennt.
 

Mit Sammelbüchse am Friedhofstor

Zwischen Ernst und Humor angesiedelt sind die Gedanken von einem, der auszog, um für den Volksbund zu sammeln. Als Reserveoffizier stand Markus Heller zum ersten Mal in München und Amberg mit der Sammelbüchse am Friedhofstor.

Zusammen mit dem Jugendseminar gehen wir in Berlin auf Spurensuche: Albrecht Haushofer steht dabei im Mittelpunkt. Der Geograph, Hochschullehrer und Dichter war als Widerstandskämpfer 1945 ermordet worden.
 

Poesiealbum und Todesnachricht

Außerdem geht es um ein Forschungsprojekt in Hessen zu Schicksalen von Kriegsgefangenen, um eine Schülergruppe, die in Rheinland-Pfalz Kriegsgräber pflegte, um Poesiealben aus der Nachkriegszeit und um Todesnachrichten: Ein Projekt in Sachsen soll die Mär vom schnellen und schmerzlosen Soldatentod enttarnen. 

Das alles und noch mehr finden Sie in der neuen Ausgabe der FRIEDEN. Wenn Sie die Arbeit des Volksbundes unterstützen wollen, helfen Sie uns mit Ihrem Mitgliedsbeitrag oder Ihrer Spende.
 

Harald John Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit

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