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Zu Weihnachten: Lektüre als Dankeschön

Sonderausgabe der Zeitschrift „Frieden“ mit Schwerpunkt Volkstrauertag 2021

Ein großes Thema braucht einen passenden Rahmen. Und weil der Volkstrauertag für den Volksbund der wichtigste Tag im Jahr ist, erscheint zum zweiten Mal eine Sonderausgabe der Mitgliederzeitschrift „Frieden“ vor Weihnachten. Auf sechs Seiten bietet sie Platz für die Gedenkveranstaltungen im November, auf weiteren 18 Seiten für einen Blick auf die Arbeit des Volksbundes und seine Themen.
 

Musik war das Highlight im Bundestag in diesem Jahr: Reinhold Beckmann & Band, der Landesjugendchor Thüringen und das Bläseroktett des Bundeswehr-Musikkorps sorgten am 14. November für Klänge und Texte zu Bildern, die die Herzen bewegten. Vier Brüder standen im Zentrum dabei. Kein langes Stück, sondern kurze Statements spiegeln den Geist der Zentralen Gedenkveranstaltung wider. Zitiert sind Redner vom Staatsoberhaupt bis zum Workcamp-Teilnehmer.

Einen Blick hinter die Kulissen zeigt, wie wichtig Details beim Gedenken auf dem früheren Standortfriedhof Lilienthalstraße sind. Plötzensee und Pankow sind ebenfalls Schauplätze. Akteure: der Jugendarbeitskreis Berlin als Organisator und Präsident Wolfgang Schneiderhan als Redner.
 

„Wie Hitler sich vor Moskau verschätzte“

Fast genau vor 80 Jahren begann die Schlacht um Moskau. „Wie Hitler sich vor Moskau verschätzte“ ist der Titel eines Rückblicks auf 1941/42 aus militärhistorischer Sicht. Er stammt von Gastautor Dr. Klaus Schmider, einem Historiker, der an der britischen Heeresakademie Sandhurst lehrt. Noch immer findet und birgt der Volksbund Kriegstote auch vor den Toren der russischen Hauptstadt – das schildert Hermann Krause, der das Volksbund-Büro in Moskau leitet.

Im Ausland errichtet, dann nach Deutschland gebracht wurden Ehrenhaine für Soldatinnen und Soldaten, die im Bundeswehreinsatz gestorben sind. Wie Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan und Generalsekretär Dirk Backen ihrer im "Wald der Erinnerung" in einer Kaserne nahe Potsdam gedachten, ist ebenfalls Thema.
 

Von Kreta bis Amsterdam

Der Blick bleibt international: Ein Beitrag berichtet davon, wie sich die Gedenkkultur in den Niederlanden verändert und gemeinsames Erinnern in Europa wichtiger wird. Ein zweiter schaut mit Samuel Miel Andriesse nach Amsterdam: auf das neue Namenmonument, das die Erinnerung an alle niederländischen Holocaust-Opfer wachhält. „Es wärmt mein Herz“, sagt der Zeitzeuge, der häufig bei Volksbund-Workcamps spricht.

Was die neue Dauerausstellung auf der Kriegsgräberstätte Maleme auf Kreta angeht, so folgt der Artikel dazu einem Gast aus Frankreich: Der Offizier Hugues Allorant war dabei, als sie im Oktober feierlich eröffnet wurde, und nennt sie einen „gewaltigen Schritt in Richtung ausgewogene Darstellung“. Warum er und der Niederländer Jasper Arts die Entstehung begleiteten und was sie überhaupt nach Kreta führt ein ums andere Mal, ist eine spannende Geschichte.
 

Friedensbotschafter auf PEACE LINEs

„Endlich gestartet!“ hieß es fünffach in Berlin, dem Ausgangspunkt für das neue Volksbund-Jugendformat PEACE LINE. Ein Beitrag beschreibt, wie junge Erwachsene auf zwei Routen und in fünf Gruppen zu Friedensbotschaftern wurden. Ein weiterer erzählt von den Herausforderungen bei den 22 Workcamps der Saison – von Vor- und Nachbereitung, Flexibilität und besonderer Verantwortung in schwieriger Zeit.

Ein Interview im Gehen führte die Redaktion mit Jürgen Damm. Dass er dabei laufend ausscherte, sollte so sein, denn Thema war die Haus- und Straßensammlung, die der Volksbund im Bad Arolsen begleitete. Der Oberst a.D. ist Hessens erfolgreichster Sammler und sagt, was für ihn am Ende zählt. Das ist weit mehr als die Spendensumme – auch ein Handschlag für den Frieden gehört dazu.


Baumschmuck zum Fest 1946 und heute

Zum Schluss wird es festlich: Von bescheidenem Baumschmuck Weihnachten 1946 erzählt eine Geschichte, von Mangel und Entbehrung, aber auch von unerwartetem Glanz. Dazu der Hinweis, wie man aktuell mit roten Baumkugeln die Volksbund-Arbeit unterstützen kann. 

All das füllt eine kleine, aber feine Ausgabe – 24 Seiten, die auch als Dankeschön gedacht sind. Denn alle, die den Volksbund auf verschiedenste Weise 2021 unterstützten, haben dazu beigetragen, dass er auch im zweiten schwierigen Jahr beachtlich viel geschafft und für eine friedliche Zukunft geleistet hat.

Die Sonderausgabe 2021 der „Frieden“ soll vor Weihnachten in den Briefkästen sein. Ab heute finden Sie sie in der Mediathek.
 

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